Juni 2

Ein Strittmatter kommt selten allein Vol. 2.0

Ganz im Zeichen des Jubiläums, nämlich 10 Jahre Kulturgewächshaus  Glauchau/Hölzel, war auch das Literarische Kleeblatt gefordert, einen adäquaten Beitrag zu leisten. Aber gefordert ist mit Sicherheit ein viel zu hartes Wort für eine Herzensangelegenheit. Nach 8 Jahren war es sozusagen eine Pflicht für mich als Strittmatter-Jünger, mein Programm aufzumöbeln, hier und da ein paar neu gewonnene Fakten und Erkenntnisse mit einzubauen und auf diese Weise einen Beitrag zur Erinnerung an den 1994 verstorbenen Schriftsteller Erwin Strittmatter zu leisten. Und das, was da neu war, nahm nicht wenig Raum ein. Zudem … bei allem, was wir vorgetragen haben, bei allem was wir lasen, erzählten, in Bildern zeigten, bei alledem sind wir doch eher keine wirklichen Zeitzeugen. Dies sollte sich jedoch am Ende unseres Leseabends ändern. Und so baten wir zu uns auf das Podium den ältesten (lebenden) Sohn Erwin Strittmatters, Dr. Knut Strittmatter, der ein offenes Ohr für alle Fragen rund um seinen Vater, um dessen dritte Ehefrau, die Lyrikerin Eva Strittmatter, das Leben in Schulzenhof, sowie  zu seinem eigenen Leben hatte. Alle Fragen wurden beantwortet, auch die unangenehmen.

Als ganz großes Glück betrachteten wir die Tatsache, ein musikalisches Duo mit ins Boot genommen zu haben, das uns hier vor Ort begleitete.

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Das Duett “Goldene Zeiten”, Lydia und ihr Gitarist Christian.

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 Das Literarische Kleeblatt ganz in Aktion.

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Im Gespräch mit Dr. Knut Strittmatter.

April 25

Lesung bei der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft

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Es war mal wieder ein ganz tolles Erlebnis. Zusammen mit der Gast-Leserin Christiane Winkler (rechts) laß das Literarische Kleeblatt aus dem Leben Erwin Strittmatters. Dabei war es zunächst wenig verwunderlich, dass im Publikum nur ein Mann unter vielen Frauen saß, der sich am Ende des datenreichen Lesenachmittags als Überraschungsgast entpuppte. Dr. Knut Strittmatter, 2. Sohn aus erster Ehe des deutschen Schriftstellers Erwin Strittmatter stand Rede und Antwort auf alle gestellten Fragen.

Selbstverständlich freuten wir uns, dass unser Ehrenmitlied wieder einmal Zeit für uns und unser Publikum hatte. Aber unser Dank gilt in diesem Zusammenhang ebenso der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft, die uns ein herzlicher Begleiter bei der Organisation des Nachmittags war. Als Dank gab es für uns jeweils einmal den “Herrn Hübschmann”, der in meinem Arbeitszimmer sogleich einen Ehrenplatz eingerichtet bekam.

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April 4

Leipziger Buchmesse, 24.03.2017

Es war wirklich sehr schön. Ich freue mich, dass es mir der Telescope Verlag ermöglicht hatte, hier zu lesen. Danke dafür!

Lassen wir einfach die Bilder für sich sprechen:

20170324_100429Leider konnte Jana nicht – die Gesundheit, die Gesundheit. Und so musste das eigentliche Programm mal ganz fix umgestellt werden. Ich habe demnach nichts aus dem Kleeblatt-Buch vorgetragen, sondern eine halbe Stunde aus meinem.

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Beim Training                                                             Beim Lesen

Februar 28

Drei tolle Tage – und doch nicht Fasching

Ja, in der Tat, das waren drei tolle Tage. Sie waren charakterisiert von Anstrengungen, Aufregung, kurzen Nächten, viel Spaß und Unterhaltung.

Unsere erste Lesung war im Kulturkaufhaus DAStietz. Sie begann am Freitag, den 24. Februar pünktlich 18:00 Uhr im Veranstaltungssaal. Ich selbst habe mich über die mir bis dahin nicht geläufige Anordnung der Stuhlreihen gefreut. Das Literarische Kleeblatt saß mit dem Rücken zur Fensterfront und das Publikum im Halbkreis davor. Wir waren also alle ein wenig im Querformat.

Im Verlauf unseres Programms banden wir beinahe alle wichtigen Eckpunkt in Erwin Strittmatters Leben ein. Dazu zählten vor allem seine persönlichen Daten, genau wie die schöpferischen Höhepunkte, auch über den Tod hinaus. Da wir naturgemäß in allen Fakten durch und durch Theoretiker sind und keinesfall praktisch Erfahrene – zumindest was persönliche Kontakte und Zeitzeugnisse betrifft – holten wir uns einen tatsächlichen Augen- und Ohrenzeugen mit ins Boot; Dr. Knut Strittmatter, ältester (lebender) Sohn Erwin Strittmatters, der zu Fragen aus des Vaters und seinem Leben Rede und Antwort stand.

Im rechten Bild von links nach rechts: Jana Heidler, Dr. Knut Strittmatter, Carsten Krankemann und Christiane Winkler.

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Am Samstag, den 25. Februar ging es nach Lugau in die Villa Facius. Um 17:00 Uhr begann unser literarischer Vortrag. Hier war das Publikum ebenso hoch interessiert an den Fakten, wie auch an der anschließenden Unterhaltung. Niemand wird behaupten können, dass der Abend ermüdend oder gar langweilig war.

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Es wurde viel gelacht, denn die eine oder andere Anekdote aus dem Alltag eines Strittmattersohns kam zu Tage.

Sonntag, der 26. Februar. Das Literarische Kleeblatt fuhr gemeinsam mit seinem Gast nach Marienberg in die Baldauf Villa. 19:00 Uhr startete unser bereits erprobtes Programm. Mit hellen und wachen Augen folgte das Publikum den Ausführungen, wobei Dr. Strittmatter alle Gäste im Vorfeld bereits per Handschlag begrüßte und so von Beginn an für eine aufgelockerte Atmosphäre sorgte. Ich danke Dir dafür, Knut!

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Was allerdings schon ein wenig überfällig war – wir nahmen Dr. Strittmatter, wie auch Christiane Winkler als Ehrenmitglied auf. Beide haben einen wesentlichen Anteil am Gelingen dieses Wochenendes gehabt. Wir sehen hier beide beim Empfang des gehäkelten Kleeblatts.

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Unser uneingeschränkter Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Aufbau Verlag, der uns gestattete, diese Lesungen zu veranstalten. Weiterhin danken wir Frau Dr. Franka Köpp von der Akademie der Künste in Berlin, dem SEW Verlag und selbstverständlich dem Strittmatter-Verein. Sie alle standen uns für das Gelingen mit Rat und Tat zur Seite.

Oktober 8

Lesung in Wolnzach/Bayern am 24. Oktober 2015

Am Samstag, den 24. Oktober geht es in die Fremde – obwohl – so fremd sind wir uns gar nicht (mehr), die Wolnzacher Kulturszene und ich. Mit Reinhold Alsheimer verbindet mich schon eine längere kollegiale Freundschaft und auf Lametto, den ich in diesem Jahr kennenlernen durfte, freue ich mich auch schon. Zudem reist Sylvia Bialon mit an, mit der ich mich an der literarischen Unterhaltung des anwesenden Publikums beteiligen werde. Besonderer Dank geht jetzt schon mal an Nathalie Ponsot, Künstlerin, Vernissagistin und Veranstalterin.

Wolnzach 1    Wolnzach 2