April 4

Leipziger Buchmesse, 24.03.2017

Es war wirklich sehr schön. Ich freue mich, dass es mir der Telescope Verlag ermöglicht hatte, hier zu lesen. Danke dafür!

Lassen wir einfach die Bilder für sich sprechen:

20170324_100429Leider konnte Jana nicht – die Gesundheit, die Gesundheit. Und so musste das eigentliche Programm mal ganz fix umgestellt werden. Ich habe demnach nichts aus dem Kleeblatt-Buch vorgetragen, sondern eine halbe Stunde aus meinem.

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Beim Training                                                             Beim Lesen

Februar 28

Drei tolle Tage – und doch nicht Fasching

Ja, in der Tat, das waren drei tolle Tage. Sie waren charakterisiert von Anstrengungen, Aufregung, kurzen Nächten, viel Spaß und Unterhaltung.

Unsere erste Lesung war im Kulturkaufhaus DAStietz. Sie begann am Freitag, den 24. Februar pünktlich 18:00 Uhr im Veranstaltungssaal. Ich selbst habe mich über die mir bis dahin nicht geläufige Anordnung der Stuhlreihen gefreut. Das Literarische Kleeblatt saß mit dem Rücken zur Fensterfront und das Publikum im Halbkreis davor. Wir waren also alle ein wenig im Querformat.

Im Verlauf unseres Programms banden wir beinahe alle wichtigen Eckpunkt in Erwin Strittmatters Leben ein. Dazu zählten vor allem seine persönlichen Daten, genau wie die schöpferischen Höhepunkte, auch über den Tod hinaus. Da wir naturgemäß in allen Fakten durch und durch Theoretiker sind und keinesfall praktisch Erfahrene – zumindest was persönliche Kontakte und Zeitzeugnisse betrifft – holten wir uns einen tatsächlichen Augen- und Ohrenzeugen mit ins Boot; Dr. Knut Strittmatter, ältester (lebender) Sohn Erwin Strittmatters, der zu Fragen aus des Vaters und seinem Leben Rede und Antwort stand.

Im rechten Bild von links nach rechts: Jana Heidler, Dr. Knut Strittmatter, Carsten Krankemann und Christiane Winkler.

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Am Samstag, den 25. Februar ging es nach Lugau in die Villa Facius. Um 17:00 Uhr begann unser literarischer Vortrag. Hier war das Publikum ebenso hoch interessiert an den Fakten, wie auch an der anschließenden Unterhaltung. Niemand wird behaupten können, dass der Abend ermüdend oder gar langweilig war.

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Es wurde viel gelacht, denn die eine oder andere Anekdote aus dem Alltag eines Strittmattersohns kam zu Tage.

Sonntag, der 26. Februar. Das Literarische Kleeblatt fuhr gemeinsam mit seinem Gast nach Marienberg in die Baldauf Villa. 19:00 Uhr startete unser bereits erprobtes Programm. Mit hellen und wachen Augen folgte das Publikum den Ausführungen, wobei Dr. Strittmatter alle Gäste im Vorfeld bereits per Handschlag begrüßte und so von Beginn an für eine aufgelockerte Atmosphäre sorgte. Ich danke Dir dafür, Knut!

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Was allerdings schon ein wenig überfällig war – wir nahmen Dr. Strittmatter, wie auch Christiane Winkler als Ehrenmitglied auf. Beide haben einen wesentlichen Anteil am Gelingen dieses Wochenendes gehabt. Wir sehen hier beide beim Empfang des gehäkelten Kleeblatts.

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Unser uneingeschränkter Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Aufbau Verlag, der uns gestattete, diese Lesungen zu veranstalten. Weiterhin danken wir Frau Dr. Franka Köpp von der Akademie der Künste in Berlin, dem SEW Verlag und selbstverständlich dem Strittmatter-Verein. Sie alle standen uns für das Gelingen mit Rat und Tat zur Seite.

Oktober 8

Lesung in Wolnzach/Bayern am 24. Oktober 2015

Am Samstag, den 24. Oktober geht es in die Fremde – obwohl – so fremd sind wir uns gar nicht (mehr), die Wolnzacher Kulturszene und ich. Mit Reinhold Alsheimer verbindet mich schon eine längere kollegiale Freundschaft und auf Lametto, den ich in diesem Jahr kennenlernen durfte, freue ich mich auch schon. Zudem reist Sylvia Bialon mit an, mit der ich mich an der literarischen Unterhaltung des anwesenden Publikums beteiligen werde. Besonderer Dank geht jetzt schon mal an Nathalie Ponsot, Künstlerin, Vernissagistin und Veranstalterin.

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Kategorie: Lesung/en | 1 Kommentar
April 27

Die Höhepunkte in wenigen Bildern zusammengefasst

Nach diesen vielen Erlebnissen rund um die Lesungen und Autogrammstunden herum, macht es sich wohl anschaulicher, wenn ich im Stile eines Telegramms berichte. Aber jetzt schon kann ich sagen, dass es für meine beiden Mitstreiterinnen und mich, genau wie für Lutz Jahoda wunderschöne, erfüllende, schlafreduzierte, aufregende und freudige Tage waren. Eine Wiederholung schließen wir nicht aus!

Tag 1; Treff im Restaurant Farah auf dem Chemnitzer Kassberg. Aber wer ist hier das Sandwich?

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Tag 2; Wir fahren nach Lugau. Im Kräutergarten Hagazussa empfängt uns ein heiteres Publikum zur Autogrammstunde.

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Der Zugang zum Kräutergarten

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Mit Lutz & Liebe

 

 

 

 

 

Nach dem Aufenthalt von 1 1/2 Stunden ging es schnurstracks zur Villa Facius, in der sich die Stadtbibliothek befindet.

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Und wieder singt er

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Autogramme über Autogramme

 

 

 

 

 

Tag 3; Den Nachmittag verbringen wir bei einer Benefiz-Veranstaltung in einem Betreuten Wohnen in Chemnitz. Lutz Jahoda entertaint vor einem Publikum, das nicht mehr so richtig in der Lage ist, einer Veranstaltung beizuwohnen.

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Einmal Fan von Lutz, immer Fan

Ab 18 Uhr hieß es dann Bühne frei im Kulturhaus Arthur.

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Juli 21

Tandemlesung mit Lutz Jahoda in der Galerie ART IN in Meerane, Samstag, 19. Juli 2014

Die Frage war nicht, was zwei Männer unterscheidet, zwischen denen 40 Lebensjahre Differenz liegen. Die Frage war vielmehr … Was eint sie? Und dies war schnell beantwortet: Die Literatur, das Schreiben und – heute – das Lesen.

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Der Eine, der mir vorangehenden Generation bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen, Fernsehliebling, Charmeur und Vollblut-Entertainer, seit 87 Jahren Lutz Jahoda gerufen, zeigte das, wofür ihn sein Publikum seit Jahrzehnten schätzt. Er las aus seinem schier unerschöpflichen Repertoire, das sein Leben und seine Leidenschaft, nämlich die zur Kunst und Kultur ausführlich und voller Humor widerspiegelte. Dabei kamen Themen wie Politik, europäische und die der Welt, sowie persönliche und gesellschaftliche Aspekte nicht zu kurz. Dabei war er sich nicht zu schade, sich auch selbst einmal auf den Arm zu nehmen. Dies scheint, so habe ich in den vielen Gesprächen daheim an diesem Wochenende gelernt, ein wichtiger Punkt in seinem Leben zu sein. Man darf sich selbst nie zu ernst und zu wichtig nehmen!

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Die Bilder zeigen Lutz Jahoda beim a capella – da der DVD-Player nicht so wollte. Man glaubt es angesichts seiner Alters kaum – ich kann es jedoch bestätigen – er kann singen.

Mit viel Spaß und unter den Beifallsbekundungen der Anwesenden lasen wir abwechselnd Texte, die mal mehr und auch mal weniger biografisch angehaucht waren. Dabei schauten wir uns gegenseitig immer wieder über die Schulter.

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Was für ein tolles Wochenende! Und wie man uns immer wieder tuscheln hörte: Eine Wiederholung ist nicht auszuschließen.

Mein ganz besonderer Dank gilt selbstverständlich Birgit Krankemann für die gefertigten Bilder!