Juni 2

Ein Strittmatter kommt selten allein Vol. 2.0

Ganz im Zeichen des Jubiläums, nämlich 10 Jahre Kulturgewächshaus  Glauchau/Hölzel, war auch das Literarische Kleeblatt gefordert, einen adäquaten Beitrag zu leisten. Aber gefordert ist mit Sicherheit ein viel zu hartes Wort für eine Herzensangelegenheit. Nach 8 Jahren war es sozusagen eine Pflicht für mich als Strittmatter-Jünger, mein Programm aufzumöbeln, hier und da ein paar neu gewonnene Fakten und Erkenntnisse mit einzubauen und auf diese Weise einen Beitrag zur Erinnerung an den 1994 verstorbenen Schriftsteller Erwin Strittmatter zu leisten. Und das, was da neu war, nahm nicht wenig Raum ein. Zudem … bei allem, was wir vorgetragen haben, bei allem was wir lasen, erzählten, in Bildern zeigten, bei alledem sind wir doch eher keine wirklichen Zeitzeugen. Dies sollte sich jedoch am Ende unseres Leseabends ändern. Und so baten wir zu uns auf das Podium den ältesten (lebenden) Sohn Erwin Strittmatters, Dr. Knut Strittmatter, der ein offenes Ohr für alle Fragen rund um seinen Vater, um dessen dritte Ehefrau, die Lyrikerin Eva Strittmatter, das Leben in Schulzenhof, sowie  zu seinem eigenen Leben hatte. Alle Fragen wurden beantwortet, auch die unangenehmen.

Als ganz großes Glück betrachteten wir die Tatsache, ein musikalisches Duo mit ins Boot genommen zu haben, das uns hier vor Ort begleitete.

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Das Duett “Goldene Zeiten”, Lydia und ihr Gitarist Christian.

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 Das Literarische Kleeblatt ganz in Aktion.

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Im Gespräch mit Dr. Knut Strittmatter.