März 15

Buchmesse in Leipzig 2013

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Nee … also nee … ein wirklicher Geheimtipp ist das schon lange nicht mehr! Langsam müsste es auch der letzte Literat gerafft haben, dass die Buchmesse in Leipzig stets im März stattfindet und wohl einen “Höhepunkt” im Leben eines jeden Lesenden – aber auch Schreibenden – darstellt. Man trifft sich. Man sieht sich. Man unterhält sich. Kontakte werden geknüpft und gepflegt. Linde Kauert von der Edition Zwiefach habe ich hier z.B. auf der Messe kennengelernt. Uns verbindet die Liebe zu den Strittmatters.

Seither sieht man sich immer mal wieder, ob auf der Messe in Leipzig oder zum Hoffest in Bohsdorf.

Dass man bei so einer Buchmesse Bücher findet, sie anfassen, durchstöbern, anriechen, beblättern kann, ist landläufig bekannt. Überraschend hingegen ist die Feststellung, dass man auf einer Buchmesse auch einmal einen Ginkgo bekommt. Allerdings ging dies nur gegen ein Versprechen – einpflanzen, fotografieren und bei Facebook posten. Versprochen! Versprechen gehalten!

                   

Anstrengend, ja es ist wirklich anstrengend, wenn man nur durch Kaffeepausen und kleine Mahlzeiten unterbrochen von 10 bis 18 Uhr durch die Hallen lustwandelt, immer auf der Suche, seine Sucht zu befriedigen. Lesen und Schreiben ist eine wohl unheilbare Krankheit, zumindest kenne ich viele Leidende, jedoch keine Gesundeten.

   

März 12

Gecancelt

Man wird es wohl schon festgestellt haben – zwei Veranstaltungen sind abgebrochen worden, finden also nicht statt. Schade. Dies betrifft die Lesungen im KaffeeSatz (11. März) in Chemnitz, sowie in Leipzig (14. März).

März 8

Lesung mit Anne im Michaelis, 07. März 2013

Vielleicht ist es einfach nur ein gutes Omen gewesen, unsere Lesung in die Nähe des internationalen Frauentags zu legen. Vielleicht hatten wir einfach nur ein tolles Publikum. Vielleicht waren wir auch einfach nur gut! Ich meine – am Ende ist es ein Konglomerat aus allem gewesen. Vom 3-Gänge-Menü des Kaffeehaus & Restaurant Michaelis gesättigt und von unseren essenziellen Texten erheitert und mental angeregt gingen Publikum und Lesende nach drei Stunden auseinander. Neben den Auszügen aus unserem gemeinsamen Buch Aufgewachsen in Chemnitz & Karl-Marx-Stadt – Die 40er und 50er Jahre gab es immer wieder Gespräche mit Einzelnen. Ganz unserem Ziel folgend, war die hier angesprochene Generation damit beschäftigt, Selbsterlebtes aus dem Langzeitgedächtnis hervorzuholen. “Aah”, “ooh” und “ja, genau” waren wohl die am häufigsten verwendeten Worte des Abends.

 

In den Lesepausen, in denen das Essen gereicht wurde, war für uns zumindest Entspannung angesagt. So wechselten sich an diesem Abend die literarischen mit dem kulinarischen Angeboten in fein abgestimmten Intervallen nacheinander ab.

März 1

Tandemlesung im Mehrgenerationenhaus am 28. Februar 2013

Bis vor kurzer Zeit habe ich nicht einmal gewusst, dass es Mehrgenerationenhäuser gibt, geschweige denn, was hier geschieht. Aber der Mensch lernt ja bekanntlich niemals aus. Und so habe ich feststellen müssen, dass es in unserer Stadt einen Kulturtempel gibt, der neben den öffentlich beworbenen Einrichtungen ein Rundum-Sorglos-Paket der konstruktiven Freizeitgestaltung anbietet. Ich kann nur meinen (virtuellen) Hut vor dem Engagement der Mitarbeiter ziehen und dieses Objekt wärmstens weiterempfehlen!

Hier hatten wir, Anne Bergmann und ich am gestrigen Nachmittag unsere Lesung Mit dem Taxi durch 4 Jahreszeiten.